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 Waldvolk

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Meister des Schicksals
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BeitragThema: Waldvolk   Sa Apr 25, 2015 8:14 am

Waldvolk

Äußeres

Andere Völker nennen sie meistens einfach abwertend ´Baumwesen´,
obwohl diese Bezeichnung gar nicht mal so falsch ist.
Ihr Körper besitzt zwar alle Funktionen eines normalen Körpers,
jedoch ist ihr besonderes Merkmal die braun-grüne Haut, welche zum größten Teil
wirklich aus einem dünnen, biegsamen Holz besteht.
Auffällig sind auch ihre längeren, spitzen Nasen und die Augen,
welche keine Farben aufweisen und je nach Geschlecht bei Männern Schwarz
und bei Frauen Weiß sind.
Außerdem kann man die Geschlechter auch anhand der Haare auseinanderhalten.
Während Frauen normales, langes Haar besitzen, haben sich diese
bei den Männern zu kurzen, zweigähnlichen Haaren zurückgebildet.
Übliche Farben sind hier Grün und Schwarz, aber auch Braun und Rot sind vorhanden,
während blonde Farbtöne ausgeschlossen sind.
Sie tragen oft nur sehr wenig Kleidung, meistens sind es einfache Lederfetzen.
Waldvölkler, welche zu Jäger oder Kämpfer ausgebildet werden,
tragen oft Rüstungsteile aus stabilem Holz.
Reisende verlassen ihren Stamm ebenfalls nie ohne eine sichere Rüstung.

Herkunft

Das Waldvolk lebt im östlichen Teil Parlethions, in den Waldgebieten des Erdreichs.
Dort leben sie in kleinen Siedlungen, die jeweils aus 10 - 20 Häusern bestehen.
Sie sind allesamt unter den Bäumen versteckt und nur die Waldvölkler wissen selbst,
wo sie die anderen Stämme finden.
Die meisten Häuser sind aus den vorhandenen Materialien gebaut, größtenteils aus Holz und Stein.
Oft sind Handwerker und Schmiede vorhanden, welche die Krieger und Jäger ausbilden.
Die restlichen Häuser sind meistens Wohnungen. In der Mitte einer Siedlung
ist immer ein kleiner, runder Platz vorhanden, wo sich die Waldvölkler nachts am Lagerfeuer versammeln.

Lebensweise

Auch, wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint, ist das Leben eines Waldvölklers sehr spannend.
Junge Waldvölkler werden mit ungefähr 15 Jahre ausgebildet, um später ihrem Stamm dienen zu können.
Dabei werden sie oft zu Jägern und Kriegern, Handwerker oder Schmiede ausgebildet.
Frauen werden dazu noch in anderen wichtigen Gebieten unterrichtet, zum Beispiel die Kräuterkunde.
Die Ausbildung übernehmen meistens die Ältesten eines Stammes, welche sich im Laufe der Jahre
viel Wissen angeeignet haben und zu den anderen nicht mehr fähig sind.
Je älter ein Waldvölkler nämlich wird, desto härter wird seine hölzerne Haut.
Dies führt dazu, das sie irgendwann komplett bewegungsunfähig sind und sterben.
Ihre Körper wachsen danach zu großen Bäumen heran, und auch wenn kein
Leben eines Waldvölklers mehr in ihm steckt, enthält der Baum immernoch seinen Geist und sein Wissen. (s. Magie)
Das ein Körper zuwächst, kann auch vorkommen, wenn sich der Waldvölkler nicht bewegt und die Körperteile nicht benutzt werden.
Die Haut wächst erstaunlich schnell, nach einer Nacht sind die meisten Körperteile steif und fast unbeweglich, sodass ein Tag meistens
mit einem kleinen Spaziergang durch den Stamm beginnt. Auf Dauer kann die Bewegungslosigkeit auch zum Tod führen, aber dies
geschieht ziemlich selten.
Um nach einer Verletzung oder einer Krankheit einen kompletten Ausfall vom Körper zu verhindern, haben einige experimentierfreudige Waldvölker
eine spezielle Technik erfunden. Eine Art von Chirugie, bei der man mithilfe von besonderen Klingen die Holzschicht am Körper entfernen kann.
Auch, wenn bei der Entfernung keinerlei Schmerzen vorhanden sind, werden diese Praktiken nur noch von Medizinern ausgeführt.
Es besteht nämlich das Risiko, das Muskeln, Knochen oder andere Stellen verletzt werden und nicht mehr geheilt werden können.
Falls die Verletzungen jedoch zu schwer werden, hilft nur noch eine Amputation.
Ein Tag läuft meistens nach folgendem Muster ab:
Am Morgen, wenn der gesamte Stamm erwacht ist, versammeln sich die meisten am Hauptplatz und wandern gemeinsam durch die Stadt.
Gegen Mittag ziehen die Jäger in den Wald, um für das Abendessen zu sorgen.
Zu ihrer Beute zählen so ziemlich alle Tiere, welche sich finden lassen.
Oft werden sie dabei von einigen Frauen begleitet, welche Beeren sammeln.
Während dessen werden im Stamm die Schüler unterrichtet, die restlichen Bewohner gehen ihrem Beruf nach.
Gegen Abend kehren die Jäger zurück und wenn der Mond schließlich am Himmel steht, versammelt
sich der gesamte Stamm am Lagerfeuer.

Gesellschaftliche/Politische Verhältnisse

Da die Stämme der Waldvölkler zum Teil weit auseinander liegen und keine Hauptstadt oder ähnliches vorhanden ist,
gibt es kein direktes Oberhaupt über alle Angehörigen. Jeder einzelne Stamm besitzt mehr oder weniger seine eigenen Regeln
und wird von den jeweiligen Stammältesten angeführt. Diese kontrollieren die Bewohner eines Stammes, welche nur selten über dreißig
Mitglieder zählen. Dies hat die positive Folge, das sich jeder mit jedem sehr gut versteht und es nur äußerst selten zu Verbrechen kommt.
Außerdem sorgen sie sich um die Ordnung und Gerechtigkeit im Stamm, planen Reisen für Jagden oder Schlachten
und unterrichten die jungen Waldvölkler.
Im Grunde werden alle Angehörigen gleich behandelt, jedoch lässt sich ein Stamm in mehrere Schichten unterteilen.
An der Spitze stehen die Ältesten, meistens sind es drei oder vier Personen. Da Männer durchschnittlich älter werden,
haben sie auch meistens diesen Rang, nur sehr selten schafft es eine Frau, diesen Rang zu bekommen
Sie gelten als die jeweils mächtigsten Mitglieder und werden dementsprechend behandelt, umso besser, je älter sie sind.
Außerdem sind sie sehr oft mit der Magie vertraut, welche im Waldvolk allgemein sehr selten ist.
Unter den Ältesten steht meistens eine Gruppe aus drei oder vier anderen Personen, welche die engsten Verwandten und Freunde der Ältesten sind.
Sie haben den Rang des "Höheren Rates" und ihre Meinung hat bei wichtigen Entscheidung sehr viel Gewicht. Der Hohe Rat besteht nur aus Männern.
Danach kommen die erfahrenen Krieger und Jäger, welche oft für das Überleben des Stammes sorgen und dafür sehr geehrt werden.
Es sind meistens Männer, aber ab und zu erhält auch eine Frau diesen Rang.
Die restlichen Männer, welche andere Berufe ausüben, bilden die nächste Schicht. Frauen stehen knapp unter ihnen
und haben oft nur wenig Macht und Mitspracherecht. In allen anderen Bereichen haben sie die gleichen Rechte wie Männer.
Unter ihnen stehen schließlich nur noch Fremde aus anderen Stämmen oder anderen Völkern, welche selten einmal in einem Stamm zu finden sind.
Die seltenen Verbrecher werden direkt aus dem Stamm verbannt und müssen entweder alleine einen Weg finden oder versuchen,
sich einem anderen Stamm anzuschließen.
Innerhalb eines Stammes kennt man sich gegenseitig und es wird nie jemand ausgeschlossen.
Dies erkennt man gut an den nächtlichen Versammlungen, wenn alle am Lagerfeuer sitzen und sich gegenseitig Geschichten erzählen,
während die Jäger ihre Beute verteilen, zu der erstaunlich viel Fleisch zählt, aber auch Beeren und andere Kräuter, welche im Wald gefunden wurden.
Die Männer sind untereinander gute Freunde, und wenn es nichts zu tun gibt, sitzen sie oft zusammen in den öffentlichen Gebäuden,
um zusammen zu trinken und zu speisen, während sich Frauen meistens in ihren Wohnhäusern versammeln.
Man trifft so gut wie nie einen weiblichen Angehörigen in einer Taverne oder in anderen öffentlichen Gebäuden, und werden dort allgemein nicht gerne gesehen.
Nur verheiratete Frauen können zusammen mit ihrem Partner ohne Probleme eintreten, Frauen, welche sich dort alleine befinden, werden meistens extrem abwertend
als Hure bezeichnet und schief angesehen, weil sie sich angeblich nicht für Liebe, Ehe, Treue interessieren und die Männer verführen wollen.
Das sie die Taverne so gut wie nie alleine wieder verlassen, verstärkt dieses Bild noch, aber die jeweiligen Männer erlangen dadurch auch kein hohes Ansehen.

Das Waldvolk und der Rest der Welt

Sie verachten besonders die Bewohner der Vulkanlandschaften und der Wüste, sie gelten als Zerstörer des Lebens
und bringen nicht mehr als Tod. Immerhin ist diese Aussage fast berechtigt, in den heißen Gegenden ist das Überleben eines normalen Waldvölklers komplett unmöglich.
Einige Stämme führen besonderen Kontakt zu den Lichtwesen und den Wasserbewohnern, welche für das Leben stehen sollen.
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