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 Galachada

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Meister des Schicksals
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BeitragThema: Galachada   Sa Apr 25, 2015 8:03 am

Galachada

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Äußeres


Ihre Feinde nennen sie meist nur "Die Grauen der Eismeere".
Der Körperbau eines Galachada ist sehr auffällig.
Ihr humanoider Oberkörper ist leicht bläulich und ist vor allem
an Händen und Armen mit Schuppen bedeckt.
Die Farbe der Haut hängt davon ab, wie warm die Umgebung ist, in der sie leben.
So sind die Galachada aus den kalten Eismeeren dunkelblau,
während die Strandbewohner an der Grenze zum Erdreich fast komplett weiß sind.
Ihre Haare sind immer blau oder grün, und werden stets lang getragen.
Die Augen haben fast immer Blautöne, nur selten sind sie Grün oder Gelb.
Der Unterkörper der Galachada stellen jedoch das Hauptmerkmal dar.
Anstatt einem Beinpaar besitzen sie den Unterleib einer Seeschlange.
Sie sind von Schuppen bedeckt, deren Farbe sich an die ihrer Haare anpasst.
Ihr Körper ist vor allem an das Leben im Wasser angepasst, jedoch können sie ebenso gut an Land überleben.
Neben Kiemen verfügen sie nämlich auch über spezielle Lungen, sodass sie an Land atmen können.
Normalerweise tragen sie keine Kleidung, nur weibliche Galachada bedecken ihren Oberkörper mit einem Tuch,
welches sie nicht beim Schwimmen behindert.

Herkunft


Die Galachada leben im Nordöstlichen Teil, der Eiswelt Galacha.
In den Eiswüsten findet man jedoch nur wenige ihrer Städte,
denn sie leben bevorzugt unter Wasser in den Buchten im Norden oder an der Grenze zum Erdreich.
Dort errichten sie große, prächtige Städte, welche für die meisten Fremden unerreichbar sind.
Man kann sie jedoch manchmal von der Oberfläche aus erkennen, da die Tairbh, aus denen die meisten Häuser bestehen,
das Licht spiegeln und zurückwerfen. In einer Stadt sind alle nötigen Gebäude vorhanden, von Händlern und Waffenherstellern
bis zu Gaststätten und Theater.
Tairbh findet man nur an der Oberfläche unter dem Eis.
Deswegen werden oft kleine Dörfer um Tairbhminen erbaut.
Ein Teil des Tairbh wird vorort zum Bauen verwendet, aber das Meiste wird an die großen Städte geliefert.
Eine dritte Gruppe lebt an den Stränden direkt vor der Grenze des Erdreichs, die Loghap-Galachada.
Hier werden ihre Häuser aus Holz gebaut und befinden sich stets an Land, Tairbh ist ihnen hier fast unbekannt.
Die Lebensbedingungen sind hier anders, sie kennen das Feuer und seine guten Seiten,
jedoch wissen sie auch, das Feuer großes Unheil bringen kann und behandeln es mit Respekt.

Lebensweise


Stadtgalachada
Die Galachada sind ein Volk der Krieger, angeführt vom Raja Lautan, dem König der Meere.
Ein Galachada hat allgemein eine harte Kindheit.
Die männlichen Galachada werden schon sehr früh von ihren Eltern getrennt
und in ein Lager geschickt, wo sie jeweils von einem Meister eine Ausbildung erhalten,
welche sich meistens an die ihres Vaters orientiert.
So werden Kinder von Soldaten in ein Soldatenlager geschickt, während
die Söhne von Minenarbeitern zu den Kolonien an Land geschickt werden.
Weibliche Galachada haben es um einiges einfacher, diese bleiben oft bei ihren Eltern
und lernen, wie man Nahrung findet, Kleidung herstellt und die Häuser in Ordnung hält.
Außerdem sind sie dafür verantwortlich, die Waffen herzustellen,
welche aus den vorhandenen Materialien bestehen, vor allem Stein und Tairbh.
Die Ausbildung ist meistens sehr hart, einige unvorsichtige Galachada kommen
sogar dabei ums Leben, aber nach ungefähr siebzehn bis zwanzig Jahren dürfen sie zurück
zu ihren Eltern. Dort werden sie meist freudig empfangen, jedoch bleibt das Leben hart.
Ständig müssen die Soldaten in den Krieg ziehen und Minenarbeiter verlassen
ihre Höhlen nur selten. Selbst großer Reichtum bringt ihnen keinen Vorteil,
sie können sich nicht einfach freikaufen und wenn jemanden das Leben nicht gefällt,
muss er entweder fliehen oder mit hohen Strafen rechnen, jedoch endet beides meistens tödlich.
Der Raja Lautan passt stets auf, das jeder Galachada seine Arbeit erledigt
und hat überall seine Spione.
Jedoch sind die Galachada nicht komplett gefühlslos, es entwickeln sich duchaus Freundschaften,
und einige Gruppen treffen sich regelmäßig in den Gasthäusern oder im Theater.
Geheiratet wird jedoch nur zum Zweck, Kinder zu bekommen, und den Partner kann man sich
in den meisten Fällen nicht selbst aussuchen.

Minengalachada
Die Galachada der Kolonien führen ein sehr einfaches Leben, ein Dorf besteht nicht aus mehr als zehn Häusern.
Von den Bewohnern  sind mindestens die Hälfte Minenarbeiter, die andere Hälfte Frauen und Kinder,
welche hier ausgebildet werden. Ihr Leben ist um einiges ruhiger und nicht ganz so hart,
da sie nur in kleinen Gruppen leben und sich so untereinander sehr gut kennen und verstehen.
Da die meisten Männer hier Minenarbeiter sind, bleiben die meisten Söhne in den Dörfern
und lernen direkt dort den Beruf und haben oft Kontakt zu ihren Eltern,
jedoch verbringen sie die meiste Zeit im Untergrund.

Loghap-Galachada
Die Loghap-Galachada führen im Vergleich zu ihren Verwandten ein deutlich entspannenderes Leben.
Sie ähneln in vielen Punkten den Waldvölklern, so wird den Jungen nicht vorgeschrieben,
welche Ausbildung sie machen müssen. Die Ausbildungen beginnen auch erst viel später,
bei einem Alter von ungefähr sieben Jahren und dauern zehn Jahre.
Die meisten werden zu Jägern und Kriegern ausgebildet und auch Mädchen nehmen an dieser Ausbildung teil.
So findet man auch viele weibliche Kämpferinnen.
Die Ältesten einer Stadt übernehmen hier meistens den Unterricht.
Allgemein sind Männer und Frauen hier gleichberechtigt und dürfen die selben Berufe ausüben,
die Loghap-Galachada sind auch um einiges sozialer.
Liebe ist hier kein Fremdwort, man kann selbst bestimmen, wann man wen heiratet,
und falls jemand stirbt, bekommt dieser eine angemessene Bestattung, anders als bei den Galachada im Norden.
Jedoch sind die Loghap-Galachada nicht so fortgeschritten wie die Verwandten,
so bestehen die Waffen nur aus einfachen Steinlanzen, die Holzhütten sind allesamt recht klein und einfach gebaut
und das Leben ist nicht ganz so organisiert.
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